Zitronenbäume schätzen es, am Morgen gegossen zu werden.
Beim Giessen sollte man das richtige Mittelmass finden, denn der Zitronenbaum fühlt sich weder in zu trockener noch in zu nasser Erde wohl. Beides kann zu gelben Blättern führen. Ideal ist Regenwasser bzw. weiches Wasser ohne Kalk. Die Erde darf nicht eingeschwemmt werden.
Hat der Zitronenbaum Triebe, so stellt man sehr schnell fest, wenn er zu wenig Wasser hat: die Triebe werden schlaff. Dann ist es höchste Zeit, den Zitronenbaum mit Wasser zu versorgen, speziell wenn er direkter Sonne ausgesetzt ist.
Weil das Gefühl täuschen kann, habe ich mir einen Feuchtigkeitsmesser zugetan. Bevor ich dem Zitronenbaum Wasser gebe, messe ich jedes Mal die Feuchtigkeit der Erde im Topf. Im Normalfall weist diese einen Wert zwischen 2 und 4 auf. Dann gebe ich ihm Wasser. Die Menge hängt natürlich von der Topfgrösse ab. Weist der Feuchtigkeitsmesser einen Wert zwischen 6 und 8 (und natürlich höher...) auf, so hat der Zitronenbaum ausreichend Wasser und muss nicht mit Wasser versorgt werden. Ein idealer Wert ist somit 6 bis 8. Im Normalfall gebe ich dem Zitronenbaum täglich Wasser und zwei Mal pro Woche (März bis Oktober) Dünger.
Experten raten dazu, Zitronen eher eine Spur zu trocken als zu nass zu halten.